Willkommen beim Hünenblog

Hier werdet Ihr über das politische Geschehen in Hünenberg informiert. Es würde uns freuen, wenn möglichst viele Personen sich aktiv an dieser Seite beteiligen!

Bitte kontaktiert uns, wenn Ihr Fragen oder Anregungen habt. Wir werden versuchen diese so schnell wie möglich zu beantworten.


Bedürfnisgerechte Raumplanung

Der Kanton Zug setzt gegenwärtig den Auftrag aus der 2014 in Kraft gesetzten Revision des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes (RPG) um. Diese verpflichtet Kantone, ihren Richtplan innerhalb von fünf Jahren den neuen Anforderungen anzupassen. Bald hat sich der Kantonsrat mit der Überarbeitung der „Grundzüge der räumlichen Entwicklung“ zu befassen.
Der Kanton Zug versteht sich im Rahmen dieser Planungsanpassung als „Scharnier“ zwischen der Metropole Zürich, der Zentralschweiz und dem aargauischen Freiamt. Es soll ein mässiges Wachstum angestrebt werden, das sich auf das bestehende Siedlungsgebiet fokussiert. Das bedingt, dass der Verdichtung hohe Priorität eingeräumt wird. Hohen städtebaulichen Anforderungen soll genügt werden. Im Konzept des Kantons ist ein Wachstum der Bevölkerung von 122‘134 (Basis 2015) auf 148‘500 im Jahre 2040 festgehalten. Die Gemeinde Hünenberg soll von 8‘848 (Basis 2015) auf 10‘500 EinwohnerInnen im Jahre 2040 wachsen.
Im Vorfeld zur Vorlage haben verschiedene Workshops stattgefunden. Beigezogene Experten zeigten auf, dass ein klarer Trend Richtung Urbanisierung, mit Stärkung der Quartiere besteht.
Raumplanung ist eine höchst komplexe Aufgabe, müssen doch verschiedenste Interessen berücksichtigt werden. Oberste Ziele der Planung sind für mich jedoch der Erhalt der Lebensqualität für die Bevölkerung und die Schaffung von Voraussetzungen für ein qualitativ hochstehendes Wachstum mit hoher Wertschöpfung. Ein reines Wachstum in die Breite, welches die öffentlichen Finanzen und andere Ressourcen stark belastet, erachte ich als sinnlos.
Selbstverständlich ist es wichtig, dass wir mit der Ressource „Boden“ sorgsam umgehen und eine gewisse Verdichtung anstreben. Ich bin jedoch überzeugt, dass viele Leute im Kanton Zug die noch vorhandenen dörflichen Umgebungen, aufgewertet durch gute Dorfzentren, schätzen und keine Urbanisierung mit maximaler Verdichtung wollen. Die Politik hat auf solche Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen.
Am besten sind den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechende Raumplanungskonzepte zu verwirklichen, wenn die Gemeinden auch in Zukunft stark in die Planung einbezogen bleiben. Die gemeindlichen Richtpläne sind hierzu ein geeignetes Instrument. In gewissen Gemeinden will man sicherlich die Urbanisierung vorantreiben, in anderen möchte man den dörflichen Charakter beibehalten. Ich selber möchte nicht in einem „Stadtkanton“ wohnen, da ich Hünenberg bewusst aufgrund seiner dörflichen Struktur als Wohnort ausgewählt habe.

Mut zur Lücke

 

In diesem Frühjahr hat die FDP des Kantons Zug parteiintern eine «Landsgemeinde» durchgeführt, an der viele Zuger FDP Politiker aus Kanton und Gemeinden teilnahmen. Es ging bei der Veranstaltung darum, das Bewusstsein für die liberalen Werte in unserer Politik weiter zu schärfen.

 

Zu Beginn der Veranstaltung durfte ich eines der drei Kernreferate halten. Diese waren die Basis für die nachfolgenden Gruppenarbeiten.

Ich habe vom Parteipräsidenten den Auftrag erhalten, über die wichtigsten staatspolitischen Grundsätze des Freisinns zu sprechen. Ich habe Ausführungen zu folgenden fünf Punkten gemacht: 

Primat des Bürgers: Der Staat ist dem Bürger untergeordnet. Dazu benötigen wir jedoch ein konstruktiv kritisches, unabhängiges Bürgertum. 

Auf Subsidiarität bauen: Jede staatliche Ebene (Bund, Kantone, Gemeinden) befasst sich nur mit Aufgaben, welche die nächste untere Ebene nicht aus eigener Kraft zu lösen vermag.

Milizsystem sichern: Es braucht eine Mitwirkung möglichst vieler Bürger im Staat.

 

Auf Kernaufgaben fokussieren: Der Staat soll sich auf die Kernaufgaben Bildung, Sicherheit, Infrastruktur und Soziale Verantwortung fokussieren.

Balance von Ausgaben und Einnahmen halten: Der liberale Staat hält Mass und übernimmt nur Aufgaben, die sich langfristig finanzieren lassen.

 

Es würde den Rahmen dieses kurzen Beitrages sprengen, wenn ich auf alle obigen Punkte im Detail eingehen würde. Im Rahmen meines Referates habe ich jedoch auf eine Grundvoraussetzung hingewiesen, welche für die Umsetzung aller liberalen Eckpunkte wichtig ist:

Für die Aufrechterhaltung eines liberalen Staatsystems benötigen wir Politiker, welche die Leistungen des Staates nicht kontinuierlich ausdehnen und schon fast reflexartig mit Vorstössen reagieren, wenn sie irgendwo ein neues Bedürfnis orten. Das mag zwar von bestimmten Interessengruppen Stimmen einbringen, führt aber langfristig zu einer Erosion unseres freiheitlichen Staatswesens, weil der Staat immer komplexer, mächtiger und teurer wird. Dem Milizsystem ist dies auch überhaupt nicht förderlich. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass gemäss Bundesamt für Statistik die Schweiz bereits heute die höchsten direkten und indirekten Sozialausgaben pro Kopf in Europa aufweist. Das konnten wir bis anhin finanzieren, weil wir ein hohes Bruttoinlandprodukt pro Kopf haben. Die privaten Ressourcen sind jedoch nicht unerschöpflich.

 

Die Politik braucht einen «Mut zur Lücke» bei der Leistungserbringung. Nur wenn diese Lücken entstehen, wird ersichtlich, wie kreativ die Zivilgesellschaft (Familien, Interessengruppen, Vereine, kirchliche Organisationen etc.) werden kann, wenn es darum geht, Bedürfnisse zu befriedigen. Ich denke da beispielsweise an die Betreuung von älteren Mitbürgern. Der Staat sollte hier soweit als möglich nur als Katalysator für private Organisationen dienen. Übrigens: man sollte generell das Potenzial von älteren Leuten nicht unterschätzen. Vielen Organisationen täte es gut, solche in Führungspositionen zu haben, da sie sich unter anderem noch an Zeiten erinnern, wo eine Mehrheit der Familien den Alltag mit dem Haushaltungsbüchlein bestreiten musste.

Beat Unternährer

Kantonsrat, FDP.Die Liberalen

 

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“Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wer, wenn nicht wir?” (John F. Kennedy)

 

Ich bin stolz und freue mich, in einer Gemeinde zu leben, in welcher unzählige Einwohner nach diesem Zitat von John F. Kennedy handeln. Hünenbergerinnen und Hünenberger, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen, schaffen ein soziales Netzwerk und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einem lebendigen und erfüllenden Miteinander in unserer Gemeinde. Wer Zeit gibt und andere unterstützt, wer seine Erfahrungen und Talente mit anderen teilt, der bekommt ganz direkt etwas zurück. Unser Zusammenleben wird reicher und vielfältiger. – Eben hünenbergerischer weil Menschen die hier leben, ihr Können zugunsten der Gemeinde einsetzen und sie damit lebenswert erhalten.

 

Ich bin überzeugt, dass unsere Gesellschaft nur funktioniert, wenn wir Menschen bereit sind, ehrenamtliche Tätigkeiten zu übernehmen. Es darf nicht sein, dass alle Aufgaben, die in einer Gemeinschaft zu bewältigen sind, an die Verwaltung delegiert werden. Dadurch ginge viel Herzblut und Spirit verloren. Das Zusammenleben würde grauer und anonymer. Daneben würden die Verwaltungskosten steigen. Alle Hünenbergerinnen und Hünenberger, welche sich ehrenamtlich einsetzen, helfen automatisch auch mit, die gemeindlichen Finanzen im Lot zu behalten.

 

Die Aufgabe der Politik und der Verwaltung jedoch ist es, der Freiwilligenarbeit gute Rahmenbedingungen zu ermöglichen und die engagierten Menschen in den ehrenamtlichen Tätigkeiten nach Bedarf zu unterstützen. Dafür setzt sich die FDP Hünenberg ein.

 

Ich persönlich freue mich, mit meinem Engagement als Vorstandsmitglied der FDP Hünenberg einen Anteil an unsere lebendige und lebenswerte Gemeinde beizusteuern und damit den hünenbergerischen Spirit mitzutragen.

 

Claudia Benninger

Vorstand FDP.Die Liberalen Hünenberg

 

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Gespräch mit der Asylgruppe Hünenberg

 

In der Freiwilligengruppe «Asyl» sind Hünenbergerinnen und Hünenberger organisiert, welche Flüchtlinge in ihrem Alltag unterstützen. Die Gruppe ist politisch unabhängig und neutral zusammengesetzt. Die Gruppe Asyl kann auf eine Erfolgsgeschichte zurückschauen. Die Integration der Familien, die bisher in Hünenberg angekommen sind, verlief reibungslos. Die Kinder sind in der Schule gut integriert und die Zusammenarbeit mit den Eltern verläuft problemlos.

 

Übrigens ist die Asylgruppe Hünenberg für den „Prix Zug engagiert“ 2017 nominiert. Unter www.benevol-zug.ch können Sie bis am 15. Juni 2017 Ihre Stimme abgegeben. Die fünf Nominierten mit den meisten Stimmen aus dem Online-Voting ziehen ins Finale ein.

Das Interview durfte ich mit Christine Bischof und Gody Bucher führen. Christine Bischof koordiniert, zusammen mit Brigitte Hug Schuler, die Aktivitäten der Gruppe. Sie ist selbständige Beraterin für Personal- und Organisationsentwicklung. Gody Bucher ist pensionierter Lehrer. Er ist Verbindungsperson zwischen den Flüchtlingsfamilien und der Schule Matten. 

 

 

Was motiviert euch, bei der Gruppe Asyl mitzuarbeiten?

Ch.B. Die Problematik der Kriegssituationen und Flüchtlingsströme macht mich betroffen, gleichzeitig fühlt man sich ohnmächtig. Mit unserer Gruppe kann ich aktiv einen bescheidenen Beitrag leisten, indem wir Menschen unterstützen, die bei uns angekommen sind. 

G.B. Ich möchte die Schule bei der Bewältigung von einem aktuellen Problem unterstützen. Als ehemaliger Lehrer kenne ich die Lehrpersonen sowie ihre Aufgaben und Anliegen. 

 

 

Welches waren besonders schöne Erlebnisse? 

Ch.B. Mehr über fremde Kulturen zu erfahren und hautnah zu realisieren, welche Leistung dahintersteckt, sich in einem fremden Land einzuleben und zu integrieren, ist sehr eindrücklich. 
G.B. Die Flüchtlingskinder nahmen z.B. mit dem Schulhaus am Fasnachtsumzug teil. Zusammen mit ihren Eltern schauten wir uns den Umzug an. Sie freuten sich sehr, wie ihre Kinder verkleidet waren und mitmachten.

 

 

 

Welche konkreten Unterstützungen erfahren die Flüchtlingsfamilien durch euch?

Ch.B. Unsere Gruppe besteht aus 34 Mitgliedern. Zwei Personen koordinieren die Aktivitäten. Einige Personen pflegen als Patinnen den regelmässigen Kontakt zu den Flüchtlingsfamilien und sind erste Ansprechpersonen für Fragen, die sich im Alltag stellen. Weitere Personen geben Deutschunterricht oder begleiten Jugendliche bei der Lehrstellensuche. Ein erweiterter Kreis der Gruppe kann für kurzfristige Hilfestellungen angefragt werden, wie etwa Gegenstände besorgen oder Fahrdienst leisten.

G.B. Ich helfe den Familien bei der Organisation des Schulalltags: Kontakt zu den Lehrpersonen pflegen, Elternbriefe erklären, Unterstützung bieten bei den Vorbereitungen von Wintersportwoche, Verkehrsunterricht, Sporttag, Exkursionen usw. 

 

 

Was macht euch in der Begegnung mit den Flüchtlingen besonders betroffen?

Ch.B. Hinter jedem Flüchtling steht ein individuelles Schicksal, das er oder sie mit sich trägt und die Menschen, die hier sind, leben in grosser Sorge um ihre Angehörigen. 

G.B. Hier treffen zwei völlig verschiedene Kulturen zusammen und beide Seiten kennen die jeweils andere Lebensweise nur oberflächlich. 

 

 

Was würde die Gruppe Asyl in ihrer Arbeit unterstützen? 

Ch.B. und G.B. Es wäre schön, wenn möglichst viele Hünenbergerinnen und Hünenberger offen und hilfsbereit auf die asylsuchenden Menschen zugehen und mit ihnen in Kontakt treten würden. Die Begegnung mit diesen Menschen erleben wir bereichernd und Horizont erweiternd. 

Wie alle Gemeinden ist auch Hünenberg verpflichtet, Flüchtlinge aufzunehmen und entsprechend Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Damit sich die Menschen gut integrieren und möglichst schnell selbständig leben können, ist es für uns ein wichtiges Anliegen, dass Private oder Immobilienfirmen entsprechend Wohnungen in Quartieren im Dorf- und Seegebiet anbieten und vermieten. Zentral gelegene Wohnungen fördern die Integration und erhöhen die Akzeptanz in der Bevölkerung. 

Claudia Benninger

Vorstand FDP.Die Liberalen Hünenberg

 

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Rückblick auf die Zukunftskonferenz

 

«Nun liegt die Zukunft von Hünenberg in 360 Händen» so der Titel der Tageszeitung vom 19. März 2012.

 

Der Gemeinderat suchte den Dialog mit der Bevölkerung: In den Exekutivzielen 2011-2014 hatte er sich den vermehrten Einbezug der Bevölkerung in die Gemeindeentwicklung vorgenommen. Die Einwohner sollten Gelegenheit erhalten, Eigeninitiative und Eigenverantwortung zu übernehmen.

 

Auf Worte folgten Taten. Im Frühling 2012 lud der Gemeinderat die Bevölkerung ein, gemeinsam über die Entwicklung der Gemeinde nachzudenken. Eine breit abgestützte Spurgruppe (Frauen und Männer aus den verschiedenen Quartieren) hatte die Zukunftskonferenz vorbereitet.

 

180 Einwohner nahmen die Einladung an und spendierten einen Samstag für ihre Gemeinde.

 

Ziel war es, dass Stimmen, Gedanken, Anregungen und Mitarbeit die Grundlage für Zukunftsentscheide bilden sollten, die der Gemeinderat später fällen wollte.

 

Von Oberstufenschülern über junge und ältere Erwachsene sowie Rentnern waren alle Altersgruppen und auch die verschiedene Quartiere vertreten. Daneben hatten auch nicht Stimmberechtige die Möglichkeit, ihre Meinung einzugeben. Nach Abschluss der Konferenz wurden 11 Projekte weiterbearbeitet. 50 Personen arbeiteten weiter in den verschiedenen Projekten. Teilweise wurden die Arbeitsgruppen von der Gemeinde personell unterstützt.

 

Der Gemeinderat hat viele positive Rückmeldungen zur Zukunftskonferenz erhalten. So schrieb Kantonsrat Huber Schuler in einer Kolumne: „Das Wertvolle an der Konferenz ist das Engagement der Bevölkerung. Das lebendige Dorf wird erfahren, Nachbarn treffen sich in einem neuen Kontext, Junge und Alte tauschen ihre Wünsche aus. Politikmachen wird erlebt und macht Spass.“

 

Ich selber bin begeistert von der altersübergreifenden Präsenz der Bevölkerung, von der Dynamik des Tages und der tollen Stimmung an der ersten Zukunftskonferenz. Ich freue mich über die Ergebnisse und die daraus entstandenen Projekte, welche die verschiedenen Arbeitsgruppen in Eigenregie zuhanden des Gemeinderates weiterbearbeiteten.

 

Was wurde aus den Projekten? Ich erwähne hier drei:
Zum Thema Alter wünschte man sich eine Drehscheibe oder Fachstelle Alter, welche sich um die verschiedenen Bedürfnisse und Fragen des Alters kümmert. Die Arbeitsgruppe formulierte ihre klaren Vorstellungen und das Ergebnis war, eine Teilzeitanstellung einer Fachfrau fürs Alter, welche schon nicht mehr weg zu denken ist, da ihre Arbeit auf grossen Anklang stösst.
Zum Thema Einkaufen im Dorf und Zentrumsentwicklung wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt mit 4 Handlungsfeldern. Realisiert wurde davon die Überdachung des Platzes vor der Gemeindeverwaltung. Der Bebauungsplan für die Zentrumsüberbauung kommt am 24. September 2017 an der Urne zur Abstimmung.  Mit der Aufwertung der Chamerstrasse als weiteren Schritt starten wir im Herbst dieses Jahres.
Ein Hofnarr wurde als Versuch eingeführt. Nach zwei Jahren wurde das Projekt abgebrochen, obwohl die Idee bestechend war, dem Gemeinderat und der Bevölkerung den Spiegel zu zeigen. Der Hofnarr hat leider zu wenig Inputs aus der Bevölkerung erhalten.

 

Es ist grossartig wie viele Personen sich für unsere Gemeinde ehrenamtlich einsetzten. Sei es in den Vereinen oder konkret in einem Projekt aus der Konferenz. Das macht unser Hünenberg aus und darauf bin ich als Gemeindepräsidentin stolz und sage Danke!

Regula Hürlimann

Gemeindepräsidentin, FDP.Die Liberalen Hünenberg

 

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Gedanken zur Freiwilligenarbeit in der Gesellschaft

Freiwilligenarbeit ist ein bedeutsamer Bestandteil unserer Gesellschaft. Ohne den unermüdlichen Einsatz vieler Freiwilliger, fänden viele Angebote in Sport und Kultur nicht statt. Ob in der Nachbarschaftshilfe, dem Turnverein oder in der Politik, Freiwilligenarbeit gibt es überall. Auch im familiären Bereich ist freiwilliges Engagement zu finden. Leute pflegen und betreuen kranke Familienmitglieder, erledigen verschiedene Dienstleistungen für sie und passen auf die Kinder ihrer Bekannten und Verwandten auf.

Rund ein Viertel der Schweizer Bevölkerung ist freiwillig in Organisationen und Vereinen tätig oder leistet selbst-verständliche Nachbarschaftshilfe.
Würde man die unzähligen geleisteten Gratis-Arbeitsstunden in Franken bewerten, würde ein zweistelliger Milliardenbetrag resultieren. Der Wert der Freiwilligenarbeit kann nicht hoch genug geschätzt werden. Ohne den freiwilligen, ehrenamtlichen Einsatz der Mitbürger würden viele Angebote im öffentlichen, kulturellen oder sportlichen Bereich gar nicht existieren. Die Attraktivität einer Wohngemeinde hängt also stark mit der Bereitschaft ihrer Mitbürger, sich freiwillig zu engagieren, zusammen. Die Behörden sind gut beraten, wenn sie gute Voraussetzungen für das freiwillige Wirken schaffen. Am besten, wenn sie die Arbeit der Freiwilligen nicht mit zu vielen und teils unnötigen Reglementen, Vorschriften und komplizierten Dienstwegen erschwert und die vorhandene gemeindliche Infrastruktur zur Verfügung stellt. Die freiwillig Tätigen sind ja auch Steuerzahler und leisten ihren Beitrag an das gemeindliche Personal und die gemeindliche Infrastruktur auf diesem Weg.

 

Eine Tätigkeit ist nur freiwillig, wenn sie nicht entlöhnt wird und nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. In einer freien, liberalen Gesellschaft ist die Freiwilligenarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit ein Grundpfeiler, dessen Wert nicht unterschätzt werden darf. Aus diesem Grund spricht die FDP allen Freiwilligen den besten Dank aus und wird sich stets für deren Anliegen einsetzen.

Dany Gygli

Präsident FDP.Die Liberalen Hünenberg

 

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Gian Brun - Wohnraum Initiative

 

Ich glaube, es liegt in der Natur des Menschens ein Produkt immer zum möglichst tiefsten Preis kaufen zu wollen. So wäre es wohl den meisten lieb, wenn man weniger für ihre Bleibe zahlen müssten. Genau dies verspricht die verlockende Initiative der Jungen Alternative und der JUSO, über welche wir am 21. Mai abstimmen. Schaut man jedoch etwas genauer hin, so sieht man: Diese Initiative schädigt den Wohnungsmarkt langfristig und der Steuerzahler würden die Zeche dafür bezahlen.
 

Die Wohnrauminitiative fordern kurz gefasst, dass der Kanton in den nächsten 20 Jahren dafür schaut, dass jede zweite neu gebaute Wohnungen bezahlbar vermietet wird. Bezahlbar bedeutet, dass kein Gewinn gemacht werden darf. Die einzigen Organisationen, welche sicherlich bereit wären, ohne  Gewinn Wohnraum zu schaffen, sind die Wohnbaugenossenschaften. So schlägt auch die Initiative mit ihren Massnahmen vor, die Wohnbaugenossenschaften mit zinslosen Darlehen oder dem zurverfügungstellen von Land indirekt zu subventionieren.

 
Da die Wohnbaugenossenschaften aber aus finanzieller Sicht nicht in der Lage sein werden, in den nächsten zwanzig Jahren 11’000 neue Wohnungen zu realisieren, und das Gesetzt trotzdem eingehalten werden müsste, würde am Schluss der Kanton ein grosser Teil der Wohnungen bauen.

Und wer zieht anschliessend in die vom Kanton indirekt subventionierten oder sogar selbst gebauten Wohnungen ein? Leider nicht Zuger, welche es sich momentan nicht mehr leisten können, sondern Ausserkantonale und Mieter, welche die Unterstützung des Staates nicht bräuchten. Dies zeigt eindrücklich eine Analyse der Überbauung Roost, wo die Stadt Zug preisgünstigen Wohnraum gebaut hat: Fast die Hälfte der Mieter sind von extern in die Stadt zugezogen und ein Drittel der Bewohner hat ein Bruttoeinkommen von mehr als 10’000 Franken pro Monat.

Ich bin keineswegs gegen bezahlbaren Wohnraum und habe grossen Respekt von der Arbeit der Wohnbaugenossenschaften. Ich finde den Diskurs über die Wohnraumsituation im Kanton sehr wertvoll und es ist enorm wichtig, dass alle Gesellschaftsschichten im Kanton Zug platz haben. Mit dieser Initiative würden aber einzig Wohnungen für Ausserkantonale und Wohlhabende auf Kosten des Zuger Steuerzahlers gebaut werden. Darum stimmen ich am 21. Mai entschlossen NEIN.

Gian Brun, Vizepräsident Jungfreisinnige Kanton Zug

 

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GV der FDP Hünenberg

 

Ein sehr gutes Jahresergebnis, Mitgliederzuwachs und ein Wechsel im Vorstand standen im Mittelpunkt der diesjährigen GV der FDP Hünenberg. Präsident Dany Gygli im Restaurant Wart durch die Traktanden, die kaum zu Diskussionen Anlass gaben. Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn von über 7‘000 Franken, „damit ist die Kasse für das kommende Wahljahr gut gefüllt“, freute sich Gygli. Positiv fiel auch sein Jahresrückblick aus: Bei der Ersatzwahl in den Gemeinderat belegte der FDP-Kandidat Max Bucher den zweiten Platz und bei den Abstimmungen folgten die Stimmbürgerinnen und -bürger stets der FDP-Parole – einzige Ausnahme war das „Entlastungsprogramm“. 

Nach dem Rücktritt von Thomas Balli wurde mit Bürgerschreiberin Patricia Diermeier Reichardt eine zweite Frau in den Vorstand gewählt, dem weiterhin Dany Gygli (Präsident), Roland Bigler (Vizepräsident), Simon Baumgartner (Finanzen), Claudia Benninger Brun, Jan Mühlethaler und Markus Zimmermann angehören. Als Rechnungsprüfer wurden René Bagnoud und Toni Bachmann in ihrem Amt bestätigt. 

Patricia Diermeier Reichardt für die FDP Hünenberg

 

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Mehr politische Bildung an Schulen für eine Stabile Demokratie

 

 

 

 

 

Soll Politik in unseren Volkschulen mehr Platz finden? Wieviel Platz Politik im Unterricht gewährt werden soll respektive muss, wird öffentlich sehr kontrovers diskutiert. Eine Studie des gfs.bern empfiehlt gar eine politische Bildungsoffensive. Denn die Studie kommt zum Schluss, dass politische Bildung an den Schulen als wichtigsten Faktor für eine stabile Demokratie gesehen wird.

 

 

Was bedeutet eigentlich der Begriff Politik? Politik stammt vom griechischen Wort POLIS, was übersetzt "Stadt" heißt. Gemeint ist das Recht aller Bürger einer Stadt (einer Gemeinde), über ihr Leben mitzubestimmen. Demnach machen alle Politik, die sich für Anliegen unserer Gesellschaft, unseres Kantons, unserer Gemeinde, unseres Quartiers oder unseres Vereins interessieren. Das Politisieren darf nicht delegiert werden! Erst recht nicht in einer direkten Demokratie. In unserem direkt demokratischen Land haben wir alle das Recht mitzureden und mitzubestimmen. Für diese Errungenschaft haben unsere Vorfahren gar mit Blutvergiessen gekämpft. Weil wir das Privileg des freien Politisierens geschenkt bekommen haben, sind wir dann nicht auch alle moralisch verpflichtet, es zum Wohle der Gemeinschaft zu nutzen? Ja, wir sind verpflichtet, uns für politische Fragen zu interessieren. Da wir auf den drei Ebenen Gemeinde, Kanton und Bund bei verschiedensten Themen mit unterschiedlicher Komplexität direkt mitentscheiden können, brauchen wir auch mehr politische Kenntnisse als in einer Republik mit ausschliesslichem Wahlrecht.

 

Deshalb bin ich klar der Auffassung, dass unsere Volksschulen ihre durch den Lehrplan gewährten Zeitgefässe für politische Bildung nutzen müssen. Dabei sollen nicht nur politische Strukturen, Instrumente und Themen den Jugendlichen zur Kenntnis gebracht werden. Wichtig ist aus meiner Sicht ebenso das Üben und Erleben von Demokratie. Dies können unsere Hünenberger Schülerinnen und Schüler auf allen Schulstufen mit einem Klassenrat und einem Schülerparlament real erfahren. Weiter lernen sie, in Diskussionsrunden und bei Gruppenarbeiten das verständliche Erklären und Überzeugen. Dazu gehören eine gepflegte Diskussionskultur und die Fähigkeit, im Team eine Entscheidung treffen zu können. So schaffen die Volksschulen eine Basis, damit die jungen Bürgerinnen und Bürger sich in der Gesellschaft und unserem politischen System engagieren können.

 

Ich bin ebenso klar der Meinung, dass die Volkschule das direkte demokratische Politsystem mit Milizpolitkern nicht alleine für die Zukunft festigen kann. Dazu braucht es auch die Vorbildfunktion der Eltern, der Lehrpersonen und der Politikakteure! Wenn wir uns ständig negativ über Politik äussern und die politischen Rechte und Pflichten nicht wahrnehmen (Teilnahme an Gemeindeversammlungen oder Abstimmungen und Wahlen), dann kann die Schule junge Leute nur schwerlich von der Wichtigkeit des persönlichen Interesses am politischen Geschehen überzeugen. Ich möchte nochmals betonen, dass das Privileg des freien Politisierens keine Selbstverständlichkeit ist. In vielen anderen Ländern müssen die Menschen noch immer für dieses Recht kämpfen. Deswegen müssen wir die Errungenschaften der direkten Demokratie mit Kräften hegen und pflegen!

 

Meine Hoffnung ist, dass unsere Schülerinnen und Schüler dank dem Engagement der Schulen und dem Vorbild von uns Erwachsenen später als Stimmbürger den Wert des Politisierens positiv werten und erkennen, dass ein persönliches Engagement notwendig ist, um unsere so erfolgreiche direkte Demokratie auch in der Zukunft sicher zu stellen.

 

Ueli Wirth
Gemeinderat / Schulpräsident

 

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Claudia Benninger Brun, neu im Vorstand

 

 

 

An der gestrigen GV der FDP Hünenberg wurde Claudia Benninger Brun in den Vorstand gewählt. Claudia Benninger Brun wohnt seit 1999 mit Ihrer Familie in Hünenberg See und ist seit 1991 an den Schulen in Hünenberg tätig.

 

Wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit!

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Max Bucher - für Hünenberg in den Gemeinderat

Beruf

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Unsere Kandidaten für die Ständerats- und Nationalratswahlen 2015

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Wahlempfehlung

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Gesamterneuerungswahlen und Wahlfeier

Die Hünenberger Stimmberechtigten haben ihre Wahl getroffen. Der Gemeinderat, die Rechnungs­prüfungskommission und die Hünenberger Vertretung im Kantonsrat sind für die nächsten vier Jahre bestimmt. Obwohl wir unser Wahlziel - einen 2. Sitz im Kantonsrat - nicht erreicht haben, freuen wir uns über die hohe Anzahl Stimmen zu Gunsten unserer Kandidaten und unserer Partei. An dieser Stelle danken wir Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung.


Wir gratulieren Alois Rast zu seiner Wiederwahl in die RPK und auch zur Wiederwahl als deren Präsident.

Ebenfalls gratulieren wir Beat Unternährer zu seiner Wahl in den Kantonsrat und zu diesem hervorragenden Ergebnis.


Danken möchten wir auch den restlichen Kantonsratskandidaten für Ihren Einsatz. Ein spezieller Dank gilt unserer Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann, und unserem Gemeinderat Ueli Wirth für ihre Unterstützung und einen RIESENDANK unserem Wahlkampfleiter Bruno Briner. Er hat einmal mehr perfekte Arbeit geleistet und dadurch den Kandidaten den Rücken frei gehalten.


Anbei einige Impressionen unsere gelungenen Wahlfeier im Restaurant Eiche:


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Gesamterneuerungswahlen vom 05. Oktober 2014

Das Wahlinformations-Material sämtlicher Parteien für die kantonalen und gemeindlichen Gesamterneuerungswahlen vom 5. Oktober 2014 ist am Dienstag durch die Gemeinde an sämtliche Hünenberger Haushalte verteilt worden und in einigen Tagen werden Sie die Stimmrechtsausweise mit den Wahlzetteln erhalten.

 

Die Wahlen 2014 werden für die Zukunft unseres Kantons und unserer Gemeinde ausschlaggebend sein. In einem wirtschaft­lich raueren Klima geht es darum, das Er­reichte zu erhalten und den Wohlstand zu wahren. Wählen Sie nur Politiker und Par­teien, die sich für eine liberale Marktwirt­schaft, für einen attraktiven Wirtschafts­standort mit gutem Arbeitsplatzangebot, für ein breites Bildungs- und Weiterbildungsange­bot sowie für eine lebenswerte Umgebung für Familien einsetzen.

 

Die FDP ist stolz darauf, Ihnen Persönlichkeiten zur Wahl vorschlagen zu können, welche die Anforde­run­gen der angestrebten Mandate erfüllen. Unsere Kan­didaten fühlen sich einem demokratischen und liberalen Gedankengut verpflichtet. Sie verfügen über einen be­achtlichen politi­schen und beruflichen Leistungsausweis und alle sind bereit, sich für das Wohl unse­res Kantons und unserer Gemeinde einzu­setzen.


Wahlaufruf und Wahlempfehlung

 

  • Üben Sie Ihr Wahlrecht unbedingt aus und motivieren Sie Ihre Umgebung, es Ihnen gleichzutun!

  • Wahlempfehlung Rechnungsprüfungskommission (Majorz)
    Schreiben Sie Alois Rast auf den leeren Wahlzettel

  • Wahlempfehlung Präsidium Rechnungsprüfungskommission (Majorz)
    Schreiben Sie Alois Rast auf den leeren Wahlzettel

  • Wahlempfehlung Kantonsrat (Proporz)
    Verwenden Sie den unveränderten FDP-Wahlzettel. Möchten Sie einem Kandidaten die Stimme nicht geben, streichen Sie ihn ersatzlos. Ergänzen Sie in diesem Fall die FDP-Liste auf keinen Fall mit einem Kandidaten einer andern Partei. Sie schaden damit nicht nur der FDP in Hünenberg, sondern im ganzen Kanton.

  • Wahlempfehlung Regierungsrat
    Schreiben Sie Urs Hürlimann und Matthias Michel auf den leeren Wahlzettel.


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Wahl-Toto 2014

Sagen Sie uns, wie Ihrer Meinung nach die Wahlen am 05. Oktober 2014 ausgehen. Sie können tolle Presie gewinnen.

 

Hier geht es zum Wahl-Toto.

 

Wir wünschen viel Spass und viel Glück!

 

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Wahlveranstaltung in Baar

Tolle Wahlveranstaltung, organisiert durch die Sektion Baar, wir gratulieren für dieses Engagement. Am 26. Juni trafen sich die Kandidaten aller Sektionen bei der Rathaus-Schür in Baar. Ein wirklich gelungener Anlass. Nach einer Kurzansprache unseres Präsidenten Jürg Strub und des Gemeindepräsidenten von Baar, Andreas Hotz, wurden Gemeindeweise alle Kandidaten kurz vorgestellt.

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Umfahrung Cham - Hünenberg (UCH)

Das Interesse an der Diskussionsveranstaltung zur Umfahrung Cham-Hünenberg war riesig. Gestern Abend nahmen über 200 Personen an diesem Anlass im "Heirisaal" in Hünenberg teil. Am Meisten beschäftigte die Anwesenden die Auswirkungen auf die Eichmattstrasse. Hier wird Mehrverkehr erwartet, rund viermal mehr. Somit rechnet man künftig mit rund 4'400 Fahrzeugen. Dies löst bei den Anwohnern einer seits Ängste über die Lärmbelastung aus, andererseits ist es für die Schüler wesentlich gefährlicher. Betreffend Eichmattstrasse wurden fünf mögliche Varianten vorgestellt:

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Race of the Unicorns - Politiker Staffette

Das Team der FDP.Die Liberalen Hünenberg, welche an der "Politiker Staffette" mitgemacht haben:

 

Ueli Wirth, Gemeinderat

Beat Unternährer, Kandidat Kantonsrat und Vorstandsmitglied

Simon Baumgartner, Vorstandsmitglied

 

Organisiert wurde der Anlass vom Veloclub Hünenberg. Neben der Politiker  und Vereins Staffette gab es noch diverse andere Kategorien: Vorschulalter, Schüllerrennen undFamilienstaffette. Der gut besuchte Anlass fand bei schönstem Wetter statt.

 

 

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Generalversammlung der FDP.Die Liberalen Zug in Hünenberg

Gestern fand die Generalversammlung der FDP.Die Liberalen Zug mit über 100 Teilnehmern in Hünenberg statt. Die Begrüssung übernahm standesgemäss unsere Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann. In ihrer Begrüssungsrede erwähnte Regula Hürlimann, neben der Geschichte und den Fakten und Zahlen zu Hünenberg, auch welche Festivitäten wir zu unserem 600 jährigen Jubiläum hatten.

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Bedürfnisgerechte Raumplanung

Der Kanton Zug setzt gegenwärtig den Auftrag aus der 2014 in Kraft gesetzten Revision des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes (RPG) um. Diese verpflichtet Kantone, ihren Richtplan innerhalb von fünf Jahren den neuen Anforderungen anzupassen. Bald hat sich der Kantonsrat mit der Überarbeitung der „Grundzüge der räumlichen Entwicklung“ zu befassen.
Der Kanton Zug versteht sich im Rahmen dieser Planungsanpassung als „Scharnier“ zwischen der Metropole Zürich, der Zentralschweiz und dem aargauischen Freiamt. Es soll ein mässiges Wachstum angestrebt werden, das sich auf das bestehende Siedlungsgebiet fokussiert. Das bedingt, dass der Verdichtung hohe Priorität eingeräumt wird. Hohen städtebaulichen Anforderungen soll genügt werden. Im Konzept des Kantons ist ein Wachstum der Bevölkerung von 122‘134 (Basis 2015) auf 148‘500 im Jahre 2040 festgehalten. Die Gemeinde Hünenberg soll von 8‘848 (Basis 2015) auf 10‘500 EinwohnerInnen im Jahre 2040 wachsen.
Im Vorfeld zur Vorlage haben verschiedene Workshops stattgefunden. Beigezogene Experten zeigten auf, dass ein klarer Trend Richtung Urbanisierung, mit Stärkung der Quartiere besteht.
Raumplanung ist eine höchst komplexe Aufgabe, müssen doch verschiedenste Interessen berücksichtigt werden. Oberste Ziele der Planung sind für mich jedoch der Erhalt der Lebensqualität für die Bevölkerung und die Schaffung von Voraussetzungen für ein qualitativ hochstehendes Wachstum mit hoher Wertschöpfung. Ein reines Wachstum in die Breite, welches die öffentlichen Finanzen und andere Ressourcen stark belastet, erachte ich als sinnlos.
Selbstverständlich ist es wichtig, dass wir mit der Ressource „Boden“ sorgsam umgehen und eine gewisse Verdichtung anstreben. Ich bin jedoch überzeugt, dass viele Leute im Kanton Zug die noch vorhandenen dörflichen Umgebungen, aufgewertet durch gute Dorfzentren, schätzen und keine Urbanisierung mit maximaler Verdichtung wollen. Die Politik hat auf solche Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen.
Am besten sind den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechende Raumplanungskonzepte zu verwirklichen, wenn die Gemeinden auch in Zukunft stark in die Planung einbezogen bleiben. Die gemeindlichen Richtpläne sind hierzu ein geeignetes Instrument. In gewissen Gemeinden will man sicherlich die Urbanisierung vorantreiben, in anderen möchte man den dörflichen Charakter beibehalten. Ich selber möchte nicht in einem „Stadtkanton“ wohnen, da ich Hünenberg bewusst aufgrund seiner dörflichen Struktur als Wohnort ausgewählt habe.

Mut zur Lücke

 

In diesem Frühjahr hat die FDP des Kantons Zug parteiintern eine «Landsgemeinde» durchgeführt, an der viele Zuger FDP Politiker aus Kanton und Gemeinden teilnahmen. Es ging bei der Veranstaltung darum, das Bewusstsein für die liberalen Werte in unserer Politik weiter zu schärfen.

 

Zu Beginn der Veranstaltung durfte ich eines der drei Kernreferate halten. Diese waren die Basis für die nachfolgenden Gruppenarbeiten.

Ich habe vom Parteipräsidenten den Auftrag erhalten, über die wichtigsten staatspolitischen Grundsätze des Freisinns zu sprechen. Ich habe Ausführungen zu folgenden fünf Punkten gemacht: 

Primat des Bürgers: Der Staat ist dem Bürger untergeordnet. Dazu benötigen wir jedoch ein konstruktiv kritisches, unabhängiges Bürgertum. 

Auf Subsidiarität bauen: Jede staatliche Ebene (Bund, Kantone, Gemeinden) befasst sich nur mit Aufgaben, welche die nächste untere Ebene nicht aus eigener Kraft zu lösen vermag.

Milizsystem sichern: Es braucht eine Mitwirkung möglichst vieler Bürger im Staat.

 

Auf Kernaufgaben fokussieren: Der Staat soll sich auf die Kernaufgaben Bildung, Sicherheit, Infrastruktur und Soziale Verantwortung fokussieren.

Balance von Ausgaben und Einnahmen halten: Der liberale Staat hält Mass und übernimmt nur Aufgaben, die sich langfristig finanzieren lassen.

 

Es würde den Rahmen dieses kurzen Beitrages sprengen, wenn ich auf alle obigen Punkte im Detail eingehen würde. Im Rahmen meines Referates habe ich jedoch auf eine Grundvoraussetzung hingewiesen, welche für die Umsetzung aller liberalen Eckpunkte wichtig ist:

Für die Aufrechterhaltung eines liberalen Staatsystems benötigen wir Politiker, welche die Leistungen des Staates nicht kontinuierlich ausdehnen und schon fast reflexartig mit Vorstössen reagieren, wenn sie irgendwo ein neues Bedürfnis orten. Das mag zwar von bestimmten Interessengruppen Stimmen einbringen, führt aber langfristig zu einer Erosion unseres freiheitlichen Staatswesens, weil der Staat immer komplexer, mächtiger und teurer wird. Dem Milizsystem ist dies auch überhaupt nicht förderlich. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass gemäss Bundesamt für Statistik die Schweiz bereits heute die höchsten direkten und indirekten Sozialausgaben pro Kopf in Europa aufweist. Das konnten wir bis anhin finanzieren, weil wir ein hohes Bruttoinlandprodukt pro Kopf haben. Die privaten Ressourcen sind jedoch nicht unerschöpflich.

 

Die Politik braucht einen «Mut zur Lücke» bei der Leistungserbringung. Nur wenn diese Lücken entstehen, wird ersichtlich, wie kreativ die Zivilgesellschaft (Familien, Interessengruppen, Vereine, kirchliche Organisationen etc.) werden kann, wenn es darum geht, Bedürfnisse zu befriedigen. Ich denke da beispielsweise an die Betreuung von älteren Mitbürgern. Der Staat sollte hier soweit als möglich nur als Katalysator für private Organisationen dienen. Übrigens: man sollte generell das Potenzial von älteren Leuten nicht unterschätzen. Vielen Organisationen täte es gut, solche in Führungspositionen zu haben, da sie sich unter anderem noch an Zeiten erinnern, wo eine Mehrheit der Familien den Alltag mit dem Haushaltungsbüchlein bestreiten musste.

Beat Unternährer

Kantonsrat, FDP.Die Liberalen

 

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“Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wer, wenn nicht wir?” (John F. Kennedy)

 

Ich bin stolz und freue mich, in einer Gemeinde zu leben, in welcher unzählige Einwohner nach diesem Zitat von John F. Kennedy handeln. Hünenbergerinnen und Hünenberger, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen, schaffen ein soziales Netzwerk und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einem lebendigen und erfüllenden Miteinander in unserer Gemeinde. Wer Zeit gibt und andere unterstützt, wer seine Erfahrungen und Talente mit anderen teilt, der bekommt ganz direkt etwas zurück. Unser Zusammenleben wird reicher und vielfältiger. – Eben hünenbergerischer weil Menschen die hier leben, ihr Können zugunsten der Gemeinde einsetzen und sie damit lebenswert erhalten.

 

Ich bin überzeugt, dass unsere Gesellschaft nur funktioniert, wenn wir Menschen bereit sind, ehrenamtliche Tätigkeiten zu übernehmen. Es darf nicht sein, dass alle Aufgaben, die in einer Gemeinschaft zu bewältigen sind, an die Verwaltung delegiert werden. Dadurch ginge viel Herzblut und Spirit verloren. Das Zusammenleben würde grauer und anonymer. Daneben würden die Verwaltungskosten steigen. Alle Hünenbergerinnen und Hünenberger, welche sich ehrenamtlich einsetzen, helfen automatisch auch mit, die gemeindlichen Finanzen im Lot zu behalten.

 

Die Aufgabe der Politik und der Verwaltung jedoch ist es, der Freiwilligenarbeit gute Rahmenbedingungen zu ermöglichen und die engagierten Menschen in den ehrenamtlichen Tätigkeiten nach Bedarf zu unterstützen. Dafür setzt sich die FDP Hünenberg ein.

 

Ich persönlich freue mich, mit meinem Engagement als Vorstandsmitglied der FDP Hünenberg einen Anteil an unsere lebendige und lebenswerte Gemeinde beizusteuern und damit den hünenbergerischen Spirit mitzutragen.

 

Claudia Benninger

Vorstand FDP.Die Liberalen Hünenberg

 

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Gespräch mit der Asylgruppe Hünenberg

 

In der Freiwilligengruppe «Asyl» sind Hünenbergerinnen und Hünenberger organisiert, welche Flüchtlinge in ihrem Alltag unterstützen. Die Gruppe ist politisch unabhängig und neutral zusammengesetzt. Die Gruppe Asyl kann auf eine Erfolgsgeschichte zurückschauen. Die Integration der Familien, die bisher in Hünenberg angekommen sind, verlief reibungslos. Die Kinder sind in der Schule gut integriert und die Zusammenarbeit mit den Eltern verläuft problemlos.

 

Übrigens ist die Asylgruppe Hünenberg für den „Prix Zug engagiert“ 2017 nominiert. Unter www.benevol-zug.ch können Sie bis am 15. Juni 2017 Ihre Stimme abgegeben. Die fünf Nominierten mit den meisten Stimmen aus dem Online-Voting ziehen ins Finale ein.

Das Interview durfte ich mit Christine Bischof und Gody Bucher führen. Christine Bischof koordiniert, zusammen mit Brigitte Hug Schuler, die Aktivitäten der Gruppe. Sie ist selbständige Beraterin für Personal- und Organisationsentwicklung. Gody Bucher ist pensionierter Lehrer. Er ist Verbindungsperson zwischen den Flüchtlingsfamilien und der Schule Matten. 

 

 

Was motiviert euch, bei der Gruppe Asyl mitzuarbeiten?

Ch.B. Die Problematik der Kriegssituationen und Flüchtlingsströme macht mich betroffen, gleichzeitig fühlt man sich ohnmächtig. Mit unserer Gruppe kann ich aktiv einen bescheidenen Beitrag leisten, indem wir Menschen unterstützen, die bei uns angekommen sind. 

G.B. Ich möchte die Schule bei der Bewältigung von einem aktuellen Problem unterstützen. Als ehemaliger Lehrer kenne ich die Lehrpersonen sowie ihre Aufgaben und Anliegen. 

 

 

Welches waren besonders schöne Erlebnisse? 

Ch.B. Mehr über fremde Kulturen zu erfahren und hautnah zu realisieren, welche Leistung dahintersteckt, sich in einem fremden Land einzuleben und zu integrieren, ist sehr eindrücklich. 
G.B. Die Flüchtlingskinder nahmen z.B. mit dem Schulhaus am Fasnachtsumzug teil. Zusammen mit ihren Eltern schauten wir uns den Umzug an. Sie freuten sich sehr, wie ihre Kinder verkleidet waren und mitmachten.

 

 

 

Welche konkreten Unterstützungen erfahren die Flüchtlingsfamilien durch euch?

Ch.B. Unsere Gruppe besteht aus 34 Mitgliedern. Zwei Personen koordinieren die Aktivitäten. Einige Personen pflegen als Patinnen den regelmässigen Kontakt zu den Flüchtlingsfamilien und sind erste Ansprechpersonen für Fragen, die sich im Alltag stellen. Weitere Personen geben Deutschunterricht oder begleiten Jugendliche bei der Lehrstellensuche. Ein erweiterter Kreis der Gruppe kann für kurzfristige Hilfestellungen angefragt werden, wie etwa Gegenstände besorgen oder Fahrdienst leisten.

G.B. Ich helfe den Familien bei der Organisation des Schulalltags: Kontakt zu den Lehrpersonen pflegen, Elternbriefe erklären, Unterstützung bieten bei den Vorbereitungen von Wintersportwoche, Verkehrsunterricht, Sporttag, Exkursionen usw. 

 

 

Was macht euch in der Begegnung mit den Flüchtlingen besonders betroffen?

Ch.B. Hinter jedem Flüchtling steht ein individuelles Schicksal, das er oder sie mit sich trägt und die Menschen, die hier sind, leben in grosser Sorge um ihre Angehörigen. 

G.B. Hier treffen zwei völlig verschiedene Kulturen zusammen und beide Seiten kennen die jeweils andere Lebensweise nur oberflächlich. 

 

 

Was würde die Gruppe Asyl in ihrer Arbeit unterstützen? 

Ch.B. und G.B. Es wäre schön, wenn möglichst viele Hünenbergerinnen und Hünenberger offen und hilfsbereit auf die asylsuchenden Menschen zugehen und mit ihnen in Kontakt treten würden. Die Begegnung mit diesen Menschen erleben wir bereichernd und Horizont erweiternd. 

Wie alle Gemeinden ist auch Hünenberg verpflichtet, Flüchtlinge aufzunehmen und entsprechend Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Damit sich die Menschen gut integrieren und möglichst schnell selbständig leben können, ist es für uns ein wichtiges Anliegen, dass Private oder Immobilienfirmen entsprechend Wohnungen in Quartieren im Dorf- und Seegebiet anbieten und vermieten. Zentral gelegene Wohnungen fördern die Integration und erhöhen die Akzeptanz in der Bevölkerung. 

Claudia Benninger

Vorstand FDP.Die Liberalen Hünenberg

 

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Rückblick auf die Zukunftskonferenz

 

«Nun liegt die Zukunft von Hünenberg in 360 Händen» so der Titel der Tageszeitung vom 19. März 2012.

 

Der Gemeinderat suchte den Dialog mit der Bevölkerung: In den Exekutivzielen 2011-2014 hatte er sich den vermehrten Einbezug der Bevölkerung in die Gemeindeentwicklung vorgenommen. Die Einwohner sollten Gelegenheit erhalten, Eigeninitiative und Eigenverantwortung zu übernehmen.

 

Auf Worte folgten Taten. Im Frühling 2012 lud der Gemeinderat die Bevölkerung ein, gemeinsam über die Entwicklung der Gemeinde nachzudenken. Eine breit abgestützte Spurgruppe (Frauen und Männer aus den verschiedenen Quartieren) hatte die Zukunftskonferenz vorbereitet.

 

180 Einwohner nahmen die Einladung an und spendierten einen Samstag für ihre Gemeinde.

 

Ziel war es, dass Stimmen, Gedanken, Anregungen und Mitarbeit die Grundlage für Zukunftsentscheide bilden sollten, die der Gemeinderat später fällen wollte.

 

Von Oberstufenschülern über junge und ältere Erwachsene sowie Rentnern waren alle Altersgruppen und auch die verschiedene Quartiere vertreten. Daneben hatten auch nicht Stimmberechtige die Möglichkeit, ihre Meinung einzugeben. Nach Abschluss der Konferenz wurden 11 Projekte weiterbearbeitet. 50 Personen arbeiteten weiter in den verschiedenen Projekten. Teilweise wurden die Arbeitsgruppen von der Gemeinde personell unterstützt.

 

Der Gemeinderat hat viele positive Rückmeldungen zur Zukunftskonferenz erhalten. So schrieb Kantonsrat Huber Schuler in einer Kolumne: „Das Wertvolle an der Konferenz ist das Engagement der Bevölkerung. Das lebendige Dorf wird erfahren, Nachbarn treffen sich in einem neuen Kontext, Junge und Alte tauschen ihre Wünsche aus. Politikmachen wird erlebt und macht Spass.“

 

Ich selber bin begeistert von der altersübergreifenden Präsenz der Bevölkerung, von der Dynamik des Tages und der tollen Stimmung an der ersten Zukunftskonferenz. Ich freue mich über die Ergebnisse und die daraus entstandenen Projekte, welche die verschiedenen Arbeitsgruppen in Eigenregie zuhanden des Gemeinderates weiterbearbeiteten.

 

Was wurde aus den Projekten? Ich erwähne hier drei:
Zum Thema Alter wünschte man sich eine Drehscheibe oder Fachstelle Alter, welche sich um die verschiedenen Bedürfnisse und Fragen des Alters kümmert. Die Arbeitsgruppe formulierte ihre klaren Vorstellungen und das Ergebnis war, eine Teilzeitanstellung einer Fachfrau fürs Alter, welche schon nicht mehr weg zu denken ist, da ihre Arbeit auf grossen Anklang stösst.
Zum Thema Einkaufen im Dorf und Zentrumsentwicklung wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt mit 4 Handlungsfeldern. Realisiert wurde davon die Überdachung des Platzes vor der Gemeindeverwaltung. Der Bebauungsplan für die Zentrumsüberbauung kommt am 24. September 2017 an der Urne zur Abstimmung.  Mit der Aufwertung der Chamerstrasse als weiteren Schritt starten wir im Herbst dieses Jahres.
Ein Hofnarr wurde als Versuch eingeführt. Nach zwei Jahren wurde das Projekt abgebrochen, obwohl die Idee bestechend war, dem Gemeinderat und der Bevölkerung den Spiegel zu zeigen. Der Hofnarr hat leider zu wenig Inputs aus der Bevölkerung erhalten.

 

Es ist grossartig wie viele Personen sich für unsere Gemeinde ehrenamtlich einsetzten. Sei es in den Vereinen oder konkret in einem Projekt aus der Konferenz. Das macht unser Hünenberg aus und darauf bin ich als Gemeindepräsidentin stolz und sage Danke!

Regula Hürlimann

Gemeindepräsidentin, FDP.Die Liberalen Hünenberg

 

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Gedanken zur Freiwilligenarbeit in der Gesellschaft

Freiwilligenarbeit ist ein bedeutsamer Bestandteil unserer Gesellschaft. Ohne den unermüdlichen Einsatz vieler Freiwilliger, fänden viele Angebote in Sport und Kultur nicht statt. Ob in der Nachbarschaftshilfe, dem Turnverein oder in der Politik, Freiwilligenarbeit gibt es überall. Auch im familiären Bereich ist freiwilliges Engagement zu finden. Leute pflegen und betreuen kranke Familienmitglieder, erledigen verschiedene Dienstleistungen für sie und passen auf die Kinder ihrer Bekannten und Verwandten auf.

Rund ein Viertel der Schweizer Bevölkerung ist freiwillig in Organisationen und Vereinen tätig oder leistet selbst-verständliche Nachbarschaftshilfe.
Würde man die unzähligen geleisteten Gratis-Arbeitsstunden in Franken bewerten, würde ein zweistelliger Milliardenbetrag resultieren. Der Wert der Freiwilligenarbeit kann nicht hoch genug geschätzt werden. Ohne den freiwilligen, ehrenamtlichen Einsatz der Mitbürger würden viele Angebote im öffentlichen, kulturellen oder sportlichen Bereich gar nicht existieren. Die Attraktivität einer Wohngemeinde hängt also stark mit der Bereitschaft ihrer Mitbürger, sich freiwillig zu engagieren, zusammen. Die Behörden sind gut beraten, wenn sie gute Voraussetzungen für das freiwillige Wirken schaffen. Am besten, wenn sie die Arbeit der Freiwilligen nicht mit zu vielen und teils unnötigen Reglementen, Vorschriften und komplizierten Dienstwegen erschwert und die vorhandene gemeindliche Infrastruktur zur Verfügung stellt. Die freiwillig Tätigen sind ja auch Steuerzahler und leisten ihren Beitrag an das gemeindliche Personal und die gemeindliche Infrastruktur auf diesem Weg.

 

Eine Tätigkeit ist nur freiwillig, wenn sie nicht entlöhnt wird und nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. In einer freien, liberalen Gesellschaft ist die Freiwilligenarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit ein Grundpfeiler, dessen Wert nicht unterschätzt werden darf. Aus diesem Grund spricht die FDP allen Freiwilligen den besten Dank aus und wird sich stets für deren Anliegen einsetzen.

Dany Gygli

Präsident FDP.Die Liberalen Hünenberg

 

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Gian Brun - Wohnraum Initiative

 

Ich glaube, es liegt in der Natur des Menschens ein Produkt immer zum möglichst tiefsten Preis kaufen zu wollen. So wäre es wohl den meisten lieb, wenn man weniger für ihre Bleibe zahlen müssten. Genau dies verspricht die verlockende Initiative der Jungen Alternative und der JUSO, über welche wir am 21. Mai abstimmen. Schaut man jedoch etwas genauer hin, so sieht man: Diese Initiative schädigt den Wohnungsmarkt langfristig und der Steuerzahler würden die Zeche dafür bezahlen.
 

Die Wohnrauminitiative fordern kurz gefasst, dass der Kanton in den nächsten 20 Jahren dafür schaut, dass jede zweite neu gebaute Wohnungen bezahlbar vermietet wird. Bezahlbar bedeutet, dass kein Gewinn gemacht werden darf. Die einzigen Organisationen, welche sicherlich bereit wären, ohne  Gewinn Wohnraum zu schaffen, sind die Wohnbaugenossenschaften. So schlägt auch die Initiative mit ihren Massnahmen vor, die Wohnbaugenossenschaften mit zinslosen Darlehen oder dem zurverfügungstellen von Land indirekt zu subventionieren.

 
Da die Wohnbaugenossenschaften aber aus finanzieller Sicht nicht in der Lage sein werden, in den nächsten zwanzig Jahren 11’000 neue Wohnungen zu realisieren, und das Gesetzt trotzdem eingehalten werden müsste, würde am Schluss der Kanton ein grosser Teil der Wohnungen bauen.

Und wer zieht anschliessend in die vom Kanton indirekt subventionierten oder sogar selbst gebauten Wohnungen ein? Leider nicht Zuger, welche es sich momentan nicht mehr leisten können, sondern Ausserkantonale und Mieter, welche die Unterstützung des Staates nicht bräuchten. Dies zeigt eindrücklich eine Analyse der Überbauung Roost, wo die Stadt Zug preisgünstigen Wohnraum gebaut hat: Fast die Hälfte der Mieter sind von extern in die Stadt zugezogen und ein Drittel der Bewohner hat ein Bruttoeinkommen von mehr als 10’000 Franken pro Monat.

Ich bin keineswegs gegen bezahlbaren Wohnraum und habe grossen Respekt von der Arbeit der Wohnbaugenossenschaften. Ich finde den Diskurs über die Wohnraumsituation im Kanton sehr wertvoll und es ist enorm wichtig, dass alle Gesellschaftsschichten im Kanton Zug platz haben. Mit dieser Initiative würden aber einzig Wohnungen für Ausserkantonale und Wohlhabende auf Kosten des Zuger Steuerzahlers gebaut werden. Darum stimmen ich am 21. Mai entschlossen NEIN.

Gian Brun, Vizepräsident Jungfreisinnige Kanton Zug

 

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GV der FDP Hünenberg

 

Ein sehr gutes Jahresergebnis, Mitgliederzuwachs und ein Wechsel im Vorstand standen im Mittelpunkt der diesjährigen GV der FDP Hünenberg. Präsident Dany Gygli im Restaurant Wart durch die Traktanden, die kaum zu Diskussionen Anlass gaben. Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn von über 7‘000 Franken, „damit ist die Kasse für das kommende Wahljahr gut gefüllt“, freute sich Gygli. Positiv fiel auch sein Jahresrückblick aus: Bei der Ersatzwahl in den Gemeinderat belegte der FDP-Kandidat Max Bucher den zweiten Platz und bei den Abstimmungen folgten die Stimmbürgerinnen und -bürger stets der FDP-Parole – einzige Ausnahme war das „Entlastungsprogramm“. 

Nach dem Rücktritt von Thomas Balli wurde mit Bürgerschreiberin Patricia Diermeier Reichardt eine zweite Frau in den Vorstand gewählt, dem weiterhin Dany Gygli (Präsident), Roland Bigler (Vizepräsident), Simon Baumgartner (Finanzen), Claudia Benninger Brun, Jan Mühlethaler und Markus Zimmermann angehören. Als Rechnungsprüfer wurden René Bagnoud und Toni Bachmann in ihrem Amt bestätigt. 

Patricia Diermeier Reichardt für die FDP Hünenberg

 

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Mehr politische Bildung an Schulen für eine Stabile Demokratie

 

 

 

 

 

Soll Politik in unseren Volkschulen mehr Platz finden? Wieviel Platz Politik im Unterricht gewährt werden soll respektive muss, wird öffentlich sehr kontrovers diskutiert. Eine Studie des gfs.bern empfiehlt gar eine politische Bildungsoffensive. Denn die Studie kommt zum Schluss, dass politische Bildung an den Schulen als wichtigsten Faktor für eine stabile Demokratie gesehen wird.

 

 

Was bedeutet eigentlich der Begriff Politik? Politik stammt vom griechischen Wort POLIS, was übersetzt "Stadt" heißt. Gemeint ist das Recht aller Bürger einer Stadt (einer Gemeinde), über ihr Leben mitzubestimmen. Demnach machen alle Politik, die sich für Anliegen unserer Gesellschaft, unseres Kantons, unserer Gemeinde, unseres Quartiers oder unseres Vereins interessieren. Das Politisieren darf nicht delegiert werden! Erst recht nicht in einer direkten Demokratie. In unserem direkt demokratischen Land haben wir alle das Recht mitzureden und mitzubestimmen. Für diese Errungenschaft haben unsere Vorfahren gar mit Blutvergiessen gekämpft. Weil wir das Privileg des freien Politisierens geschenkt bekommen haben, sind wir dann nicht auch alle moralisch verpflichtet, es zum Wohle der Gemeinschaft zu nutzen? Ja, wir sind verpflichtet, uns für politische Fragen zu interessieren. Da wir auf den drei Ebenen Gemeinde, Kanton und Bund bei verschiedensten Themen mit unterschiedlicher Komplexität direkt mitentscheiden können, brauchen wir auch mehr politische Kenntnisse als in einer Republik mit ausschliesslichem Wahlrecht.

 

Deshalb bin ich klar der Auffassung, dass unsere Volksschulen ihre durch den Lehrplan gewährten Zeitgefässe für politische Bildung nutzen müssen. Dabei sollen nicht nur politische Strukturen, Instrumente und Themen den Jugendlichen zur Kenntnis gebracht werden. Wichtig ist aus meiner Sicht ebenso das Üben und Erleben von Demokratie. Dies können unsere Hünenberger Schülerinnen und Schüler auf allen Schulstufen mit einem Klassenrat und einem Schülerparlament real erfahren. Weiter lernen sie, in Diskussionsrunden und bei Gruppenarbeiten das verständliche Erklären und Überzeugen. Dazu gehören eine gepflegte Diskussionskultur und die Fähigkeit, im Team eine Entscheidung treffen zu können. So schaffen die Volksschulen eine Basis, damit die jungen Bürgerinnen und Bürger sich in der Gesellschaft und unserem politischen System engagieren können.

 

Ich bin ebenso klar der Meinung, dass die Volkschule das direkte demokratische Politsystem mit Milizpolitkern nicht alleine für die Zukunft festigen kann. Dazu braucht es auch die Vorbildfunktion der Eltern, der Lehrpersonen und der Politikakteure! Wenn wir uns ständig negativ über Politik äussern und die politischen Rechte und Pflichten nicht wahrnehmen (Teilnahme an Gemeindeversammlungen oder Abstimmungen und Wahlen), dann kann die Schule junge Leute nur schwerlich von der Wichtigkeit des persönlichen Interesses am politischen Geschehen überzeugen. Ich möchte nochmals betonen, dass das Privileg des freien Politisierens keine Selbstverständlichkeit ist. In vielen anderen Ländern müssen die Menschen noch immer für dieses Recht kämpfen. Deswegen müssen wir die Errungenschaften der direkten Demokratie mit Kräften hegen und pflegen!

 

Meine Hoffnung ist, dass unsere Schülerinnen und Schüler dank dem Engagement der Schulen und dem Vorbild von uns Erwachsenen später als Stimmbürger den Wert des Politisierens positiv werten und erkennen, dass ein persönliches Engagement notwendig ist, um unsere so erfolgreiche direkte Demokratie auch in der Zukunft sicher zu stellen.

 

Ueli Wirth
Gemeinderat / Schulpräsident

 

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Claudia Benninger Brun, neu im Vorstand

 

 

 

An der gestrigen GV der FDP Hünenberg wurde Claudia Benninger Brun in den Vorstand gewählt. Claudia Benninger Brun wohnt seit 1999 mit Ihrer Familie in Hünenberg See und ist seit 1991 an den Schulen in Hünenberg tätig.

 

Wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit!

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Max Bucher - für Hünenberg in den Gemeinderat

Beruf

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Unsere Kandidaten für die Ständerats- und Nationalratswahlen 2015

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Wahlempfehlung

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Gesamterneuerungswahlen und Wahlfeier

Die Hünenberger Stimmberechtigten haben ihre Wahl getroffen. Der Gemeinderat, die Rechnungs­prüfungskommission und die Hünenberger Vertretung im Kantonsrat sind für die nächsten vier Jahre bestimmt. Obwohl wir unser Wahlziel - einen 2. Sitz im Kantonsrat - nicht erreicht haben, freuen wir uns über die hohe Anzahl Stimmen zu Gunsten unserer Kandidaten und unserer Partei. An dieser Stelle danken wir Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung.


Wir gratulieren Alois Rast zu seiner Wiederwahl in die RPK und auch zur Wiederwahl als deren Präsident.

Ebenfalls gratulieren wir Beat Unternährer zu seiner Wahl in den Kantonsrat und zu diesem hervorragenden Ergebnis.


Danken möchten wir auch den restlichen Kantonsratskandidaten für Ihren Einsatz. Ein spezieller Dank gilt unserer Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann, und unserem Gemeinderat Ueli Wirth für ihre Unterstützung und einen RIESENDANK unserem Wahlkampfleiter Bruno Briner. Er hat einmal mehr perfekte Arbeit geleistet und dadurch den Kandidaten den Rücken frei gehalten.


Anbei einige Impressionen unsere gelungenen Wahlfeier im Restaurant Eiche:


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Gesamterneuerungswahlen vom 05. Oktober 2014

Das Wahlinformations-Material sämtlicher Parteien für die kantonalen und gemeindlichen Gesamterneuerungswahlen vom 5. Oktober 2014 ist am Dienstag durch die Gemeinde an sämtliche Hünenberger Haushalte verteilt worden und in einigen Tagen werden Sie die Stimmrechtsausweise mit den Wahlzetteln erhalten.

 

Die Wahlen 2014 werden für die Zukunft unseres Kantons und unserer Gemeinde ausschlaggebend sein. In einem wirtschaft­lich raueren Klima geht es darum, das Er­reichte zu erhalten und den Wohlstand zu wahren. Wählen Sie nur Politiker und Par­teien, die sich für eine liberale Marktwirt­schaft, für einen attraktiven Wirtschafts­standort mit gutem Arbeitsplatzangebot, für ein breites Bildungs- und Weiterbildungsange­bot sowie für eine lebenswerte Umgebung für Familien einsetzen.

 

Die FDP ist stolz darauf, Ihnen Persönlichkeiten zur Wahl vorschlagen zu können, welche die Anforde­run­gen der angestrebten Mandate erfüllen. Unsere Kan­didaten fühlen sich einem demokratischen und liberalen Gedankengut verpflichtet. Sie verfügen über einen be­achtlichen politi­schen und beruflichen Leistungsausweis und alle sind bereit, sich für das Wohl unse­res Kantons und unserer Gemeinde einzu­setzen.


Wahlaufruf und Wahlempfehlung

 

  • Üben Sie Ihr Wahlrecht unbedingt aus und motivieren Sie Ihre Umgebung, es Ihnen gleichzutun!

  • Wahlempfehlung Rechnungsprüfungskommission (Majorz)
    Schreiben Sie Alois Rast auf den leeren Wahlzettel

  • Wahlempfehlung Präsidium Rechnungsprüfungskommission (Majorz)
    Schreiben Sie Alois Rast auf den leeren Wahlzettel

  • Wahlempfehlung Kantonsrat (Proporz)
    Verwenden Sie den unveränderten FDP-Wahlzettel. Möchten Sie einem Kandidaten die Stimme nicht geben, streichen Sie ihn ersatzlos. Ergänzen Sie in diesem Fall die FDP-Liste auf keinen Fall mit einem Kandidaten einer andern Partei. Sie schaden damit nicht nur der FDP in Hünenberg, sondern im ganzen Kanton.

  • Wahlempfehlung Regierungsrat
    Schreiben Sie Urs Hürlimann und Matthias Michel auf den leeren Wahlzettel.


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Wahl-Toto 2014

Sagen Sie uns, wie Ihrer Meinung nach die Wahlen am 05. Oktober 2014 ausgehen. Sie können tolle Presie gewinnen.

 

Hier geht es zum Wahl-Toto.

 

Wir wünschen viel Spass und viel Glück!

 

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Wahlveranstaltung in Baar

Tolle Wahlveranstaltung, organisiert durch die Sektion Baar, wir gratulieren für dieses Engagement. Am 26. Juni trafen sich die Kandidaten aller Sektionen bei der Rathaus-Schür in Baar. Ein wirklich gelungener Anlass. Nach einer Kurzansprache unseres Präsidenten Jürg Strub und des Gemeindepräsidenten von Baar, Andreas Hotz, wurden Gemeindeweise alle Kandidaten kurz vorgestellt.

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Umfahrung Cham - Hünenberg (UCH)

Das Interesse an der Diskussionsveranstaltung zur Umfahrung Cham-Hünenberg war riesig. Gestern Abend nahmen über 200 Personen an diesem Anlass im "Heirisaal" in Hünenberg teil. Am Meisten beschäftigte die Anwesenden die Auswirkungen auf die Eichmattstrasse. Hier wird Mehrverkehr erwartet, rund viermal mehr. Somit rechnet man künftig mit rund 4'400 Fahrzeugen. Dies löst bei den Anwohnern einer seits Ängste über die Lärmbelastung aus, andererseits ist es für die Schüler wesentlich gefährlicher. Betreffend Eichmattstrasse wurden fünf mögliche Varianten vorgestellt:

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Race of the Unicorns - Politiker Staffette

Das Team der FDP.Die Liberalen Hünenberg, welche an der "Politiker Staffette" mitgemacht haben:

 

Ueli Wirth, Gemeinderat

Beat Unternährer, Kandidat Kantonsrat und Vorstandsmitglied

Simon Baumgartner, Vorstandsmitglied

 

Organisiert wurde der Anlass vom Veloclub Hünenberg. Neben der Politiker  und Vereins Staffette gab es noch diverse andere Kategorien: Vorschulalter, Schüllerrennen undFamilienstaffette. Der gut besuchte Anlass fand bei schönstem Wetter statt.

 

 

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Generalversammlung der FDP.Die Liberalen Zug in Hünenberg

Gestern fand die Generalversammlung der FDP.Die Liberalen Zug mit über 100 Teilnehmern in Hünenberg statt. Die Begrüssung übernahm standesgemäss unsere Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann. In ihrer Begrüssungsrede erwähnte Regula Hürlimann, neben der Geschichte und den Fakten und Zahlen zu Hünenberg, auch welche Festivitäten wir zu unserem 600 jährigen Jubiläum hatten.

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